NRW-Landesverbände starten gemeinsam mit Handball360 in die Saison 2026/27

Der HV Westfalen und Handball Nordrhein setzen auf eine gemeinsame digitale Grundlage von Handball360 als Verbandsmanagementsystem

 

Düsseldorf/Dortmund. Der HV Westfalen und Handball Nordrhein starten gemeinsam mit Handball360 in die Saison 2026/27. Nach intensiver Beratung und Abwägung haben sich beide Landesverbände für das neue Verbandsmanagementsystem entschieden. Damit setzen sie auf eine gemeinsame digitale Grundlage für den Handball in Nordrhein-Westfalen und auf eine enge Begleitung durch den Deutschen Handballbund (DHB).

 

In der vergangenen Woche traf sich der HV Westfalen unter Präsident Daniel Hooge in einer außerordentlichen Sitzung des erweiterten Präsidiums. Nach Abwägung aller bekannten Möglichkeiten aber auch Problematiken von Handball360 präsentierte der HV Westfalen kurzfristig im Anschluss seine Entscheidung und sprach sich eindeutig für Handball360 aus.

 

Im Handball Nordrhein (HNR) befasste sich das Erweiterte Präsidium um Präsident Stefan Butgereit ausführlich mit der Frage, ob zur neuen Saison Handball360 oder nuLiga eingesetzt werden soll. In die endgültige Entscheidung flossen unter anderem erste Erfahrungen aus dem Spielbetrieb mit Handball360 ein. Zudem standen der DHB in Person von Mark Schober (Vorstandsvorsitzender) und Dr. Klaus Berding (Vorstand Finanzen & Recht) im Vorfeld im Rahmen einer Sitzung des Erweiterten Präsidiums den Kreisvorsitzenden, H360-Administratoren und Präsidiumsmitgliedern für Fragen und Anmerkungen zur Verfügung. Das Erweiterte Präsidium des HNR entschied sich zuletzt nach intensiver Beratung mit großer Mehrheit für den Start mit Handball360.

 

Damit gehen beide NRW-Landesverbände zur Saison 2026/27 mit demselben Verbandsmanagementsystem an den Start.

„Wir haben die Entscheidung sehr sorgfältig abgewogen. Der Start mit Handball360 ist bewusst als erster Schritt zu verstehen, denn das System befindet sich weiterhin in der Entwicklung“, sagt Stefan Butgereit. „Wir wissen, dass es zu Beginn noch holpern wird. Gleichzeitig sehen wir die Perspektive, mit einer gemeinsamen digitalen Grundlage langfristig bessere und einheitlichere Abläufe zu schaffen. Jetzt kommt es darauf an, die bestehenden Lücken konsequent zu schließen.“

 

Auch für Daniel Hooge ist die Entscheidung mit einer klaren Erwartung an die weitere Entwicklung verbunden: „Wir haben die bestehenden Herausforderungen sehr genau betrachtet und wissen, dass die Einführung eines neuen Systems für Vereine, Kreise und Verbände mit erheblichen Veränderungen verbunden ist. Gleichzeitig bietet Handball360 die Chance, künftig auf einer gemeinsamen digitalen Grundlage zu arbeiten. Diesen Weg wollen wir gemeinsam mit dem DHB, den Vereinen und den Kreisen und vor allem unseren Kollegen aus dem Nordrhein konstruktiv weitergehen.“

 

Die Umstellung ist dabei ausdrücklich als laufender Entwicklungsprozess zu verstehen. Gemeinsam mit dem DHB und dem Entwicklerteam TOOOLS sollen bestehende Lücken – unter anderem im Passwesen und der Faktura – möglichst kurzfristig geschlossen und die Anforderungen aus der Praxis in die Weiterentwicklung des Systems einbezogen werden. Der DHB hat hierfür seine umfassende Unterstützung zugesagt.

 

Perspektivisch soll Handball360 zentrale Prozesse des Verbands- und Vereinslebens in einer gemeinsamen Systemlandschaft abbilden. Davon sollen Vereine, Spielerinnen und Spieler, Trainerinnen und Trainer, Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter sowie die zahlreichen ehrenamtlich und hauptamtlich Engagierten profitieren. Auch die Zusammenarbeit mit Vereinen, deren Mannschaften am Spielbetrieb auf DHB-Ebene teilnehmen, soll durch die gemeinsame Systembasis erleichtert werden.

 

Mit dem gemeinsamen Start in die Saison 2026/27 schaffen beide Landesverbände die Grundlage für einen einheitlicheren digitalen Weg des Handballs in NRW – gemeinsam mit dem DHB und mit dem klaren Anspruch, Handball360 konsequent weiterzuentwickeln und in allen Belangen praxistauglich zu machen.

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Veröffentlichung

Mi, 26. August 2026

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