Handball Nordrhein bekräftigt Unterstützung für KölnRheinRuhr
HNR-Präsident Stefan Butgereit spricht sich vor der DOSB-Entscheidung erneut für die Olympiabewerbung aus
Am 26. September 2026 fällt eine wichtige Entscheidung für den deutschen Sport: Auf seiner außerordentlichen Mitgliederversammlung entscheidet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), mit welcher Stadt oder Region Deutschland in das internationale Bewerbungsverfahren um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 geht.
Der Handballverband Nordrhein e.V. bekräftigt seine Unterstützung für KölnRheinRuhr. HNR-Präsident Stefan Butgereit sieht in der Bewerbung eine große Chance für den Handball, den Sport allgemein, die Bevölkerung und die nachhaltige Entwicklung der gesamten Region:
„NRW ist seit Jahren eine der größten Bühnen für den Handball. Zahlreiche Vereine, erfolgreiche Bundesligastandorte und die vielen ehrenamtlich Engagierten bilden ein starkes Fundament für unsere Sportart. Hinzu kommen regelmäßig nationale und internationale Handballveranstaltungen, bei denen die Menschen in unserer Region ihre große Sportbegeisterung unter Beweis stellen. Diese Bühne sollten Sportler aus der ganzen Welt mit dem größten Sportereignis der Welt bei uns erleben dürfen.
Als Handballverband Nordrhein vertreten wir hunderte Vereine und ihre Mitglieder an Rhein und Ruhr. Wir erleben täglich, welchen gesellschaftlichen Beitrag Sport leistet: Er fördert Gemeinschaft, Integration, Gesundheit und ehrenamtliches Engagement. Olympische und Paralympische Spiele können dazu beitragen, diese positiven Entwicklungen zu stärken.
Auch die Infrastruktur der Region spricht für KölnRheinRuhr. Nordrhein-Westfalen verfügt über ein enges Netz aus Städten, zentralen Verkehrsknotenpunkten und zahlreichen bestehenden Sport- und Veranstaltungsstätten. Diese Voraussetzungen ermöglichen kompakte Spiele mit kurzen Wegen. Investitionen in moderne, barrierefreie und nachhaltige Mobilität können der Bevölkerung langfristig zugutekommen und die Verbindungen zwischen den Städten an Rhein und Ruhr dauerhaft verbessern.
Olympische und Paralympische Spiele werden nationale und internationale Aufmerksamkeit auf Nordrhein-Westfalen lenken und zahlreiche Investitionen in der Region anstoßen. Davon können nicht nur der Spitzen- und Breitensport, sondern auch die Städte, die Vereine und die Menschen vor Ort nachhaltig profitieren.
KölnRheinRuhr besitzt die Erfahrung, die Infrastruktur und vor allem die Begeisterung, so dass Olympische und Paralympische Spiele zu einem Fest für ganz Deutschland und die Welt werden. Der Handballverband Nordrhein steht daher geschlossen hinter der Bewerbung.
Lasst uns diese historische Chance gemeinsam nutzen, für unsere Vereine, für die Menschen in unserer Region und für die Zukunft des Sports.“
Bis zur Entscheidung des DOSB am 26. September gilt es nun, den breiten Rückhalt für KölnRheinRuhr auch innerhalb des organisierten Sports sichtbar zu machen. Der Handballverband Nordrhein wird die Bewerbung weiterhin mit Nachdruck unterstützen und setzt sich klar dafür ein, dass KölnRheinRuhr Deutschland im internationalen Bewerbungsverfahren vertritt.
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