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Handballverband Nordrhein e.V. unterstützt Olympiabewerbung KölnRheinRuhr

Überzeugendes Konzept für nachhaltige Olympische und Paralympische Spiele vorgestellt

 

Düsseldorf. Der Endspurt auf dem Weg zur Entscheidung über die deutsche Olympiabewerbung hat begonnen. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung für die olympischen Landesfachverbände Nordrhein-Westfalens wurde im Living Hotel De Medici in Düsseldorf das umfassende Bewerbungskonzept der Initiative KölnRheinRuhr vorgestellt. Für den Handballverband Nordrhein e.V. (HNR) nahmen Präsident Stefan Butgereit sowie Geschäftsstellenmanager Mathias Perey an der Veranstaltung teil.

 

Die Veranstaltung wurde von Dr. Christoph Nissen, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer des Geschäftsbereichs 1 des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen, und Stefan Klett, Präsident des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen, eröffnet und moderiert. Beide machten deutlich, dass die Bewerbung weit über ein Sportgroßereignis hinausgeht und als Zukunftsprojekt für Nordrhein-Westfalen und Deutschland verstanden werden muss. Im Mittelpunkt stehen nachhaltige Entwicklung, gesellschaftlicher Mehrwert sowie eine enge Zusammenarbeit zwischen Sport, Politik, Kommunen und Wirtschaft.

 

Im Anschluss stellte Bernhard Schwank, Abteilungsleiter Sport und Ehrenamt in der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, den Vertreterinnen und Vertretern der Landesfachverbände die strategischen Inhalte des Bewerbungskonzepts vor. Dabei erläuterte er die Leitlinien der Bewerbung, die konsequent auf kompakte Spiele, kurze Wege, die Nutzung bestehender Sportstätten sowie einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen ausgerichtet ist.

 

Eindrucksvoll präsentierte Herbert Elfers vom Architekturbüro planquadrat die planerischen Grundlagen der Bewerbung. Anhand hochwertiger Visualisierungen stellte er das geplante Olympische Dorf, die Athletes Performance Center sowie weitere infrastrukturelle Maßnahmen vor und verdeutlichte, wie moderne Architektur, Nachhaltigkeit und Funktionalität in einem ganzheitlichen Konzept zusammengeführt werden.

 

Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf den Themen Umweltscreening, Nachhaltigkeit und Genehmigungsprozesse. Herbert Elfers und Bernhard Schwank erläuterten die umfassenden Umweltprüfungen, die bereits im Vorfeld der Bewerbung durchgeführt wurden, und zeigten auf, wie ökologische Aspekte frühzeitig in die Planung integriert wurden. Damit unterstreicht die Bewerbung den Anspruch, Olympische und Paralympische Spiele im Einklang mit Umwelt- und Klimaschutz sowie einer nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung auszurichten.

 

Die Mobilitätsstrategie stellte Udo Sieverding vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MUNV NRW) vor. Im Fokus standen intelligente Verkehrs- und Mobilitätskonzepte, die auf kurzen Wegen, einer leistungsfähigen öffentlichen Infrastruktur sowie nachhaltigen Verkehrslösungen basieren und den Athletinnen und Athleten, den Offiziellen sowie den Besucherinnen und Besuchern optimale Bedingungen bieten sollen.

 

Für den Standort Düsseldorf präsentierte Martin Ammermann, Geschäftsführer von D.SPORTS, die wesentlichen Inhalte der Bewerbungsunterlagen aus Sicht der Landeshauptstadt und verdeutlichte die zentrale Rolle Düsseldorfs innerhalb des regionalen Gesamtkonzepts.

 

Besonders authentisch wurden die Präsentationen durch die Perspektive der Athletinnen und Athleten ergänzt. Die Leichtathletin Jessie Maduka sowie der mehrfach ausgezeichnete Paralympics-Sieger Markus Rehm schilderten ihre Erfahrungen aus Sicht des Spitzensports und machten deutlich, welche Bedeutung optimale Rahmenbedingungen, kurze Wege, moderne Trainings- und Wettkampfstätten sowie eine nachhaltige Infrastruktur für erfolgreiche Olympische und Paralympische Spiele besitzen. Ihre persönlichen Einblicke verliehen dem Bewerbungskonzept eine besondere Glaubwürdigkeit und unterstrichen die konsequente Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Sportlerinnen und Sportler.

 

Im Anschluss an die Vorträge nutzten die Vertreterinnen und Vertreter der olympischen Landesfachverbände die Gelegenheit zu einem intensiven fachlichen Austausch. Zahlreiche Fragen konnten direkt mit den Verantwortlichen diskutiert werden, wodurch sich die Verbände umfassend über den aktuellen Stand der Bewerbung informieren und auf die bevorstehende Entscheidungsphase vorbereiten konnten.

 

Die Veranstaltung machte deutlich, dass die Bewerbung KölnRheinRuhr auf einem außergewöhnlich starken Schulterschluss basiert. Die enge Zusammenarbeit zwischen der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Landessportbund Nordrhein-Westfalen, der Stadt Köln als Leading City, den beteiligten Kommunen, den Ministerien des Landes, den Fachplanern von planquadrat, D.SPORTS sowie zahlreichen weiteren Partnern bildet das Fundament einer Bewerbung, die bundesweit Maßstäbe setzt. Die Stadt Köln übernimmt dabei gemeinsam mit der gesamten Region eine tragende Rolle und zeigt eindrucksvoll, wie durch partnerschaftliches Handeln ein international konkurrenzfähiges und zugleich nachhaltiges Konzept entstehen kann.

 

Mit Blick auf den weiteren Bewerbungsprozess richtet sich die Aufmerksamkeit nun auf den 26. September. An diesem Tag entscheidet die Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) darüber, mit welcher Region Deutschland in das internationale Bewerbungsverfahren für zukünftige Olympische und Paralympische Spiele gehen wird.

 

Statement von HNR-Präsident Stefan Butgereit: „Die Vorstellung des Bewerbungskonzepts hat eindrucksvoll verdeutlicht, mit welcher Professionalität, Innovationskraft und Weitsicht die Bewerbung KölnRheinRuhr vorbereitet wurde. Das Konzept überzeugt durch seine konsequente Ausrichtung auf nachhaltige Olympische und Paralympische Spiele, die intelligente Nutzung bestehender Infrastruktur, kompakte Wettkampfstätten und kurze Wege – stets mit dem Fokus auf die Athletinnen und Athleten sowie einen langfristigen Mehrwert für den Sport und die Gesellschaft.

 

Besonders beeindruckend ist das partnerschaftliche Zusammenspiel aller beteiligten Akteure. Die enge Zusammenarbeit zwischen der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Landessportbund NRW, der Stadt Köln als Leading City, den beteiligten Kommunen, den Ministerien, den Fachplanern von planquadrat sowie zahlreichen weiteren Partnern zeigt eindrucksvoll, wie ein gemeinsames Zukunftsprojekt mit hoher Qualität und großer Überzeugungskraft entstehen kann.

 

Der Handballverband Nordrhein e.V. positioniert sich deshalb mit voller Überzeugung hinter der Bewerbung KölnRheinRuhr. Aus unserer Sicht vereint dieses Konzept Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit, internationale Wettbewerbsfähigkeit und die Begeisterung einer ganzen Region in herausragender Weise. Wir werden dem Deutschen Handballbund empfehlen, diese Bewerbung im weiteren Verfahren ausdrücklich zu unterstützen. KölnRheinRuhr bietet eine einzigartige Chance, Olympische und Paralympische Spiele nach Deutschland zu holen und dabei neue Maßstäbe für nachhaltige, kompakte und zukunftsorientierte Spiele zu setzen. Für den organisierten Sport in Nordrhein-Westfalen und in ganz Deutschland wäre dies ein historischer Meilenstein mit einer Strahlkraft weit über die Austragung der Spiele hinaus.“

 

Mit der Informationsveranstaltung wurde deutlich, dass die Bewerbung KölnRheinRuhr auf der Zielgeraden in Richtung der Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbundes angekommen ist. Der Handballverband Nordrhein e.V. sieht in diesem Konzept eine überzeugende und zukunftsweisende Vision für den deutschen Sport. Die Verbindung aus nachhaltiger Infrastruktur, internationaler Veranstaltungsqualität, wirtschaftlicher Vernunft, innovativen Mobilitäts- und Umweltkonzepten sowie der engen Zusammenarbeit aller beteiligten Partner macht die Bewerbung zu einem starken Aushängeschild für Nordrhein-Westfalen und Deutschland.

 

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Veröffentlichung

Fr, 07. August 2026

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